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So messen wir
SEO-Werkzeuge nennen gern Zahlen, ohne zu sagen, woher sie stammen. VIZ‑O‑MAT® führt jede Schwelle auf eine Quelle zurück und unterscheidet dabei streng: Was Google verbindlich vorgibt, ist etwas anderes als eine verbreitete Faustregel. Diese Trennung steht hinter jedem Befund, den du bei uns liest.
Lies das, wenn du wissen willst, wie verbindlich eine Empfehlung von uns ist, bevor du Arbeit hineinsteckst.
Die fünf Stufen, nach denen wir sortieren
- Google sagt es. Google beschreibt es ausdrücklich in seiner eigenen Dokumentation. Das ist die höchste Stufe: bei einem Widerspruch gewinnt sie immer. Beispiel: Unterstriche in Web-Adressen trennt Google nicht wie Bindestriche.
- Google legt bewusst nichts fest. Es gibt keine offizielle Zahl, weil die Wirklichkeit anders funktioniert. Der Seitentitel ist das bekannteste Beispiel: Google kürzt nach Pixelbreite, nicht nach Zeichen. Wenn wir hier eine Zahl nennen, ist sie eine Orientierung, kein Gesetz.
- Ein offizieller Standard außerhalb Googles. Zum Beispiel die Vorgaben für Vorschaubilder in sozialen Netzwerken oder die Web-Standards für Ladezeiten. Verbindlich für das, was sie regeln, aber kein Google-Ranking-Signal.
- Faustregel der Branche. Ein verbreiteter Erfahrungswert ohne offizielle Festlegung. Wir nennen ihn, weil er meistens hilft, aber wir behaupten nie, Google verlange das. Wenn du hier abweichst, geht nichts kaputt.
- Forschung und Gesetz. Für KI-Sichtbarkeit gibt es kaum offizielle Regeln, dafür gemessene Studien: die nehmen wir, wenn ihre Methodik offenliegt, immer mit dem Hinweis, dass Zusammenhang kein Beweis ist. Rechtliche Themen wie Barrierefreiheit tragen zusätzlich den Hinweis, dass wir Hinweise geben und keine Rechtsberatung.
Wie wir messen
- Dein Platz bei Google ist die Position unter den normalen Suchtreffern. Die Kartenbox, Fragen-Kästen und KI-Übersichten zählen wir nicht mit: sonst sähe dein Platz schlechter aus, als du ihn auf dem Bildschirm siehst. Die Position in der Kartenbox führen wir getrennt, weil sie etwas anderes ist. Gemessen wird für ganz Deutschland, ohne Ort. Suchst du selbst bei Google, kann dort ein anderer Platz stehen: Google sortiert je nach Ort, Gerät und bisherigen Suchen.
- Deine Klicks kommen aus deiner eigenen Search Console, sobald du sie verbunden hast. Ohne Verbindung arbeiten wir mit Schätzwerten und sagen ausdrücklich dazu, dass es welche sind. Google nennt außerdem nicht jede Suchanfrage beim Namen; wie groß dieser stille Anteil ist, weisen wir aus.
- Der Website-Check liest je Durchlauf bis zu 50 Seiten im Frei-Konto (ab Solo 150, mit Pro 500, mit Agentur 1.500), beginnend bei den am besten erreichbaren. Was wir nicht gelesen haben, bewerten wir auch nicht.
Wie wir die KI fragen
- Welche Dienste, wie oft. Im Frei-Konto fragen wir Google AI Mode (den KI-Modus der Google-Suche) per Klick. Ab Solo fragen wir ChatGPT, Google AI Mode, Gemini und Perplexity jede Woche von selbst, ab Pro dazu Claude. Jede Woche dieselben Fragen, weil eine Antwort erst im Vergleich mit der Vorwoche etwas sagt.
- Die Antwort im Wortlaut, das Urteil in einem Satz. Unter jeder Antwort steht eines von drei Urteilen: empfiehlt dich mit Link, nennt dich ohne Link oder nennt dich nicht. Kennt die KI dich unter einem anderen Namen, zählt er, sobald er in den Einstellungen deiner Website unter „Auch bekannt als“ steht. „Nachgeschlagen bei“ nennt die Seiten, auf die sich die Antwort stützt.
- Was die KI-Seite daraus macht. Oben zählt sie die Antworten: wie viele dich mit Link empfehlen, dich ohne Link nennen oder dich nicht nennen. Darunter stehen die Fragen dahinter: Wo schaut die KI nach? Was bemängelt sie an dir? Stimmt, was sie über dich sagt? Schaut sie bei einem Portal nach, ist das keine Konkurrenz: dort kannst du dich eintragen.
- Mit festen Anfragen, nicht über deine App. Wir fragen die Dienste mit eingeschalteter Websuche und, wo der Dienst es zulässt, mit Standort Deutschland. Deine eigene ChatGPT-App kennt deinen Verlauf und antwortet deshalb anders. Unsere Messung ist nicht dein Bildschirm, aber wir stellen die Fragen jede Woche gleich, deshalb sind die Ergebnisse vergleichbar.
- Eine Antwort ist eine Stichprobe, kein Urteil. In einer eigenen Probe an einer Website wechselte in etwa 16 von 100 Fällen, ob die KI die Seite als Quelle nannte, ohne dass sich etwas geändert hatte. Deshalb erzählt dir der Bericht eine Bewegung erst, wenn sie größer ist als dieses Hin und Her.
- Fragen nach dir zählen wir getrennt. Dein Name steht dann schon in der Frage, die Antwort wiederholt ihn fast immer. Dort zählt deshalb nur, ob sie zu deiner Website verlinkt. Im Bericht steht unter zehn Fragen je Dienst keine Prozentzahl, sondern zum Beispiel „bei 2 von 3 Fragen“.
Nach welchen Regeln dein Bericht geschrieben wird
- Jede Zahl stammt aus einer gespeicherten Messung. Die KI bekommt fertig berechnete Fakten und darf nichts selbst rechnen und nichts erfinden. Fehlt eine Messung, wird sie weggelassen, nicht ersetzt.
- Schwankung wird als Schwankung benannt. Liegt eine Bewegung im üblichen Schwankungsbereich (KI-Antworten und Suchpositionen zittern von Natur aus), erzählen wir sie nicht als Erfolg oder Rückschritt.
- Behauptet wird nur Gemessenes. Ein Startseiten-Befund wird nie zur ganzen Website verallgemeinert, eine ältere Messung nie als „diese Woche“ erzählt, und ohne Vergleichsbasis gibt es keine Veränderungs-Aussage.
- „Nichts eilt diese Woche.“ ist ein erlaubtes Ergebnis. Der Bericht muss nichts finden, um sich zu rechtfertigen. Eine ruhige Woche heißt ruhige Woche.
- Höchstens drei Prioritäten. Und die kommen aus deinem Maßnahmenplan, nicht aus einer neuen Eingebung: Bericht, Aufgaben und die Seiten der App sagen dasselbe.
- Kein Alarm-Ton. Hinweise bleiben neutral, Rot gibt es nur für wirklich Fehlendes oder Kaputtes. Die Fakten hinter jedem Bericht bleiben gespeichert.
Was das für dich in der Anwendung heißt
- Ein Befund, der auf einer Google-Aussage beruht, ist eine echte Baustelle: da lohnt sich die Arbeit sicher.
- Eine Zahl aus einer Faustregel ist eine Orientierung. Dein 28 Zeichen langer Titel ist nicht „falsch“, er verschenkt nur Platz im Suchergebnis.
- Deshalb steht bei uns unter jeder Zahl eine Einordnung statt nur einer Ampel. Und deshalb sagen wir „nicht gemessen“, wenn wir etwas nicht gemessen haben, statt eine Null hinzuschreiben.
Wenn es hakt
- Andere Tools nennen andere Zahlen
- Das ist normal und meistens ein Streit um Faustregeln, nicht um Vorgaben. Wichtiger als die exakte Zahl ist, ob eine Empfehlung auf einer offiziellen Aussage beruht oder auf Erfahrung. Genau diese Unterscheidung machen wir sichtbar.
- Eine Zahl bei uns hat sich geändert
- Dann hat sich die Quelle geändert oder wir haben sie nachgeprüft. Unsere Schwellen liegen an EINER Stelle im Code und sind einzeln belegt, damit genau das nachvollziehbar bleibt und nicht in einzelne Texte einsickert.
Und danach?
So sieht das in der Praxis aus: der Website-Check zeigt zu jedem Befund den Wert, der ihn ausgelöst hat.
Zum Vertiefen: Die besten SEO-Tools 2026 im Überblick
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